Was ist eine Bridgekamera?

Die Bridge-Kamera ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Digitalfotografie-Industrie und bildet eine Brücke zwischen einer kompakten Point-and-Shoot-Kamera und einer vollwertigen DSLR Kamera. Die DLSR Kamera ist auch als Spiegelreflexkamera bekannt.

Grundsätzliche Einstellungen der Bridgekamera

Die Bridgekamera enthält normalerweise einige, aber nicht alle der manuellen Einstellungen und sogar physische Kontrollen, die man auch von einer DSLR Kamera erwarten würde. Das Merkmal einer DLSR oder auch Spiegelreflexkamera ist, dass sie einen eigens reservierten Sucher besitzt. Weiters verfügt die Spiegelreflexkamera auch über ein weiteres Objektiv. Bei der Bridgekamera ist zudem noch sehr viel Extra-Material integriert. Dazu zählen zum Beispiel viele weitere Befehlsknöpfe und klobige Aufnahmemodusräder. Die Bridgekamera behält einen Teil der Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit einer Snapshot-Kamera. Allerdings kann das Objektiv nicht entfernt oder getauscht werden. Es ist nicht überraschend, dass aus optischer Sicht beide Typen Ähnlichkeiten aufweisen. Fast jeder traditionelle Kamerahersteller und Elektronikriese hat ein Brückenmodell in seinem aktuellen Sortiment. Einer der bekanntesten Hersteller ist die Firma Fujifilm. Im Fall von Fujifilm, um dieses Beispiel gleich heranzuziehen, verfolgte man einen ganz einheitlichen Ansatz beim Herstellungsprozess um vor allem die Vorteile der Spiegelreflexkamera voll nutzen zu können.

Sehr bekannt aus dieser Reihe sind die beiden Kameras mit der Bezeichnung Fuji X10 und Fuji X100. Diese beiden Typen werden komplett mit der manuellen Bedienung des Zooms geliefert. Sie bieten dem Benutzer eine einzigartige Funktion unter den Brückenmodellen, die dazu bestimmt sind, mit nur einem einzigen Knopfdruck wunderschöne Bilder zu machen. Ebenso ist es sehr leicht, mit dieser Kamera verschiedene Einstellungen auf Knopfdruck zu machen. Ein gutes Beispiel für solche Funktionen sind das Vergrößern oder Verkleinern von Bildstrecken.

Die Bridgekamera ist bekannt für die manuelle Objektivbedienung, die eine wohl präzisere Bewegungen und Framing ermöglicht als dies zum Beispiel bei der DSLR Kamera möglich ist. Dennoch bietet die Bridgekamera DSLR-ähnliche Funktionen, wie die Fähigkeit, unverarbeitete Roh-Dateien neben den von Kompaktkameras angebotenen JPEG-Dateien aufzunehmen. Dies ist aber nur eines von vielen kleinen Details, welche die Bridgekamera auszeichnet.

Die Vorteile der Bridgekamera

Der Vorteil der typischen Brückenkamera liegt nicht nur in den Vorteilen und der Vielseitigkeit in der täglichen Anwendung, sondern auch in der deutlich erweiterten Brennweite. Mit anderen Worten haben sie normalerweise einen längeren Zoom als bei Kameras mit kompakteren Proportionen. Sie besitzen mehr als die 18-fachen kompakten Reise-Zooms als bei anderen Kameratpyen. Während dies bedeutet, dass auf einer Bridgekamera nur die eine Linse eine fantastische breite Palette von Rahmenoptionen bietet, ist der andere deutlich ansprechende Aspekt der Kostenfaktor.

Merkmale einer Bridgekamera

Bridgekameras fallen vor allem durch einen kleinen Sensor und einen größeren Zoom auf. Einige Bridge-Kameras haben den gleichen Größensensor, den man zum Beispiel in einem Pocket-Point-and-Shoot oder Premium-Smartphone wie dem Samsung Galaxy S8 finden kann. Im Vergleich zu einem Taschenmodell wird man auf den ersten Blick gar keine signifikante Verbesserung der Bildqualität feststellen können. Natürlich stellt sich das bei einer näheren Betrachtung als trügerischer Fehlschluss dar. Was man aber mit der Bridgekamera jedenfalls tun kann ist, die Zoomfaktoren von mehr als 50-facher Vergrößerung zu genießen. Manche Modelle verfügen zum Beispiel über ein 65-faches-Objektiv, das einen extrem weiten (bis zu 21 mm) bis extrem engen Telewinkel (bis zu 1.365 mm) abdeckt. Es unterscheidet sich auch von vielen Taschenmodellen und Smartphones durch die Möglichkeit einer Rohaufnahme. Dadurch ergibt sich auch ein sehr solides optisches Stabilisierungssystem und ein elektronischer Sucher. Beim Zoomen kann man bei der Bridgekamera sogar das 83-fache Zoomobjektiv nutzen. Dieses Zoomobjektiv kann einen Bereich von 24-2.000 mm abecken. Man muss bei diesen extremen Aufnahmewinkeln allerdings bedenken, dass hier die Bildqualität bei extremen Teleaufnahmen nicht so gut wie bei größeren Winkeln ist. Allerdings gibt es ein breites Angebot an Bridgekameras, wo sich auch dieses Problem sehr gut umgehen lässt.