Smartphonekamera vs. Bridgekamera – Was ist für dich besser geeignet?

Es ist noch nicht so lange her, dass Fotografen High-End-Digitalkameras wie Bridgekameras verwenden mussten, um professionelle Fotos aufzunehmen. Allerdings haben Smartphones nach und nach aufgeholt und viele der neuesten High-End-Smartphones (wie das neue iPhone) verfügen nun über genau die gleichen Spezifikationen, die einst nur bei High-End-Digitalkameras zu finden waren. Der stetige Anstieg der Qualität von Smartphone-Kameras führt dazu, dass der Markt sich langsam angleicht.
Umso erstaunlicher ist es, dass viele professionelle Fotografen und Fotografen ihre schweren, komplizierten Bridgekameras zugunsten kompakterer, leichterer Smartphones ablehnen. Heutzutage ist es üblich, Touristen an beliebten Attraktionen zu sehen, die mit ihren iPhones Fotos machen und dabei zusätzlich teure Bridgekameras um den Hals hängen haben.

Manche renommierte Fotografen haben ihre professionelle Ausrüstung aufgegeben und arbeiten nun ausschließlich oder fast ausschließlich mit Smartphones. Um dynamische, hochwertige Bilder zu schießen, die dann auf Webseiten zu sehen sind, braucht man nach Ansicht vieler Fotografen keine Bridgekamera.

Warum braucht man aber dann noch eine Bridgekamera, wenn die Fotografie mit dem Smartphone ohnedies so toll sind? Haben Kameras vielleicht doch das gewisse Extra, dass bei manchen Menschen zu einem Kauf anregt oder ist es inzwischen heutzutage reine Prestige, solch eine „zusätzliche“ Kamera neben dem Smartphone zu besitzen?

Es ist zwar wahr, dass die Kameras von Smartphones jetzt unglaubliche Spezifikationen besitzen, dennoch fehlen vielen Smartphones die Vielseitigkeit und Funktionalität von Bridgekameras. Ein gutes Beispiel um diesen Aspekt hervorzuheben wäre etwa das Iphone 6S. Das Smartphone aus Kalifornien besitzt eine 12-Megapixel-Rückfahrkamera und die Möglichkeit damit auch qualitativ hochwertige 4K-Video zu drehen. Trotz dieser Vorteile gewinnen Bridgekameras auch weiterhin Marktanteile hinzu. Ganz konkret könnte man als Grund zum Beispiel die Möglichkeit der vielseitig einsetzbaren Aufnahmequalitäten von fotografischen Szenarien erwähnen, die mit einem Smartphone nicht so leicht umzusetzen sind. Ein guter Kontrast zu dem erwähnten Telefon von Apple wäre zum Beispiel die Canon EOS 5D Mark II. Mit dieser Kamera lässt sich bei der Aufnahme eine Vielzahl von fotografischen Szenarien verwirklichen. Damit lassen sich in der Praxis ganz einfach viel bessere und schärfere Fotos machen. Sie eignet sich vor allem für Porträts sehr gut. Man erkennt den Unterschied bereits mit freiem Auge. Sie eignet sich besser zur Aufnahme von Motiven mit einem externen Blitz und eignet sich besonders gut für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen. Dies heißt natürlich nicht, dass man das iPhone 6S jetzt nur mehr zum Telefonieren und Whatsappen verwenden darf. Die Kamera braucht nicht weggeworfen zu werden. Aber in bestimmten oben beschriebenen Situationen eignet sich eine Bridgekamera ganz einfach viel besser. Wer wirklich verlässliche und qualitativ hochwertige Fotos haben möchte, der vertraut auf die Kraft einer Bridgekamera. Dies erklärt auch, warum sehr viele Menschen auf Urlauben noch zusätzlich eine Bridgekamera mit auf ihre Reisen nehmen.

Abschließender Vergleich zwischen Smartphone und Bridgekamera

Ihr Smartphone wurde entwickelt, um Ihnen bei der Kommunikation und dem Austausch von Informationen mit ihren Kontakten zu helfen. Wenn ihre Hauptaktivität darin besteht, Fotos zu machen und diese dann mit Ihren Freunden zu teilen (sei es durch Text, E-Mail, Chat oder soziale Medien), dann ist das Smartphone viel besser geeignet als die Bridgekamera. Sie werden vielleicht manchmal Abstriche machen müssen, was die Qualität der Fotos betrifft. Allerdings ist das Smartphone angenehmer im täglichen Umgang mit den Daten. Auf der anderen Seite sind moderne Kameras in den letzten Jahren auch für Hobbyfotografen viel erschwinglicher geworden. High-End Bridgekameras, mit denen man fotografiert, wie ein Vollprofi bekommt man heute schon ab fairen 300€, wie zB ein Vergleich auf www.bridgekamera-tests.de zeigt. Natürlich sind hier, wie bei jedem anderen Produkt auch, nach oben hin nahezu keine Grenzen gesetzt.

Bei älteren Modellen der Bridgekameras gab es überhaupt keine Möglichkeit, Fotos mit den Freunden zu teilen. Dies hat sich mit den neuen Modellen aber geändert. Ältere Bridgekameras hatten gar keine Wi-Fi-Konnektivität. Früher mussten Benutzer ihre Fotos von der Kamera auf ihre Computer übertragen, bevor sie freigegeben werden konnten. Allerdings können einige neuere Modelle wie die Canon EOS 6D schon Fotos direkt übertragen und verfügen über Wi-Fi-Zugang. Dann können Benutzer eine Verbindung zum Internet herstellen und können ihre Fotos auch übermitteln bzw. auf ihre Smartphones oder Tablets übertragen. Damit lassen sich die Fotos dann auch für die einfache Bearbeitung und Freigabe weiter nutzen.

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